Aktuelle Beratung

Hier geht es für spezielle Nutzer aus der Landwirtschaft zum Internetauftritt des Deutschen Wetterdienstes:

Der ALWB informiert:

1. Direktsaat von Drillfrüchten und Mais
2. Zwischenfruchtbestellung
3. Maishackeneinsatz                                         
4. N-min Probenahme
5. Anrufbeantworter und Nachrichtendienst des ALWB unter Tel. 02241/1277787
6. Bodenuntersuchungsservice, gekoppelt mit einer Betriebskarte für Ihren Betrieb durch den ALWB
7. Untersaatenausbringung ohne Maishacke
8. Förderung zum Aufbau von Lagerkapazität für Wirtschaftsdünger und Futtermittel.
9. Düngeverordnung

Direktsaat von Getreide und sonstigen Drillfrüchten:

Die Aussaat der Sommerrungen läuft in den nächsten Tagen an. Seit letztem Jahr verfügt die Kooperation ALWB als einzige in Nordrhein-Westfalen über eine Direktsaatmaschine für alle Drillfrüchte wie Getreide, Bohnen, Erbsen usw. Um die Grenzen des kostenreduzierenden Verfahrens heraus zu finden, müssen noch Erfahrungen in unseren Gebieten gesammelt werden. Wollen Sie an der Entwicklung teilhaben, sind wir gerne bereit, auch bei Ihnen Flächen anzulegen. Die Kosten liegen bei 50Euro/ha. Auch im vergangenen Herbst haben wir wieder Getreide und Roggen als Winterbegrünung gesät.                                                                                

Maisdirektsaat:
In den vergangenen Jahren hat der ALWB erfolgreich Maisdirektsaatflächen in den Mitgliedsbetrieben angelegt. Seit dem Frühjahr 2006 sind wir aufgrund der hohen Nachfrage mit einer zweiten 6reihigen Maisdirektsaatmaschine ausgestattet.


Es gibt kein Anbausystem bei Mais mit einem höherem Erosionsschutzvorteil wie die Direktsaat. Bei guter Bodenstruktur, vor allem bei Vorfrüchten wie Dauergrünland und Flächen mit gelungenen Zwischenfrüchten mit guten Erntebedingungen (keine tiefen Spuren) der Vorfrucht ist die Direktsaat ohne Bodenbearbeitung hervorragend geeignet. Bodenerosion führt zu Verarmung unserer guten Böden.

Bei der Direktsaat entfallen Arbeitszeiten und Maschinenkosten für Pflug und Saatbeetbereitung. Das Verfahren ist darüber hinaus noch witterungsunabhängiger. Bei allen Direktsaaten ist eine Schneckenbekämpfung einzuplanen (ca. 2 kg zur Saat).
Altverunkrautungen und Dauergrünland sind bis drei Tage vor der Einsaat des Mais durch den Einsatz eines Glyphosat Präparat (z.B.Roundup) zu beseitigen. Bei Feldfrüchten ohne Vornutzung sollte jedoch bald mit dem Abspritzen begonnen werden, damit die Sonne möglichst schnell den Boden erwärmen kann und nicht durch alten Bewuchs behindert wird.
Bei der Vorfrucht Dauergrünland ist gegen Schädlinge (Drahtwurm) eine Beize anzuraten z.B. Poncho.  Weitere Fragen zum Anbausystem beantwortet Michael Schmidt unter Tel. 0172/2149046.

Auch bei Ihnen können wir im Direktsaatverfahren säen. Hierzu ist eine Anmeldung erforderlich. Allerdings säen wir in der Regel nur Direktsaatflächen und Mulchsaatflächen. Die Kosten liegen bei  60 Euro je ha.
Eine Unterfussdüngung ist wie bei allen Maschinen möglich. Das Schneckenkorn wird bei der Saat über einen Granulatstreuer direkt über der Saatreihe mit ausgebracht. Das Schneckenkorn kann auch über uns, wenn gewünscht, bezogen werden.

Maishackeneinsatz:
Seit vielen Jahren setzt die Kooperation im Bereich der Wahnbachtalsperre auf die umweltfreundliche Pflege z. B. von Maiskulturen. Hierzu werden modernste Maschinen wie z. B. unsere Maishacke, mit der sich Pflanzenschutzmittel auf ein Drittel reduzieren lassen, eingesetzt. Gleichzeitig können in einem Arbeitsgang Untersaaten für die Begrünung über Winter ausgebracht werden und die Reihendüngung gezielt nach einer vorherigen N-min Probenahme genutzt werden. Anmeldungen zum Maishacken nimmt umgehend Rudolf Herchenbach, 0170/2265959 oder 0172/21 49 046, entgegen.

Zwischenfruchtbestellung:
Bis zur Ernte gehen noch ein paar Monate ins Land. Aber bereits jetzt sollten Sie Ihre Begrünung nach der Ernte vorbereiten. Als Kooperation für den Gewässerschutz mit der Landwirtschaft möchten wir Ihnen gerne auch dieses Jahr wieder behilflich sein.
Winterzwischenfrüchte und Untersaaten können unsere Mitglieder für Flächen in den Wasserschutzgebieten kostenlos ab sofort bestellen, unter Tel.: 02241/127 5152 oder 0172/2149046 und per Fax 02241/127 5973.  (Bitte Bestellung auch auf Anrufbeantworter nach dem Ansagetext abgeben)

N-min Probenahme zu Silomais:
Für die Bodenuntersuchung auf Stickstoff in Mais bis 90 cm Tiefe setzen wir seit Februar 2005 zwei vollautomatische Bodenprobeentnahmegeräte ein.
Damit Ihre Ackerflächen beprobt werden, sollten Sie sich umgehend an uns wenden.
Bei einseitigen Fruchtfolgen nach CC kann eine Humusuntersuchung mit der Nmin Probenahme erfolgen. Senden Sie uns Ihre Feldblocknummern per Fax oder Email und wir legen los.

Anrufbeantworter und Ansagedienst des ALWB:
In der Geschäftsstelle des ALWB in Siegelsknippen läuft ein Ansage- und Anrufbeantworter. Sie können dort nach dem Ansagetext eine Nachricht hinterlassen. Im Ansagetext gibt’s aktuelle Infos zu Maßnahmen und Beratungsaussagen (z.B. Ausbringung von Wirtschaftsdüngern).

Bodenuntersuchungsservice des ALWB:
Unsere Dienstleistung durch Markus Vianden bietet auch die Probenahme für Standardbodenuntersuchung an. Ihre Flächen werden nach Ihren Wünschen kartiert und beprobt. Der Ausdruck von Betriebskarten mit Ihren Bezeichnungen oder Feldblöcken ist in den Kosten enthalten. Die Logistik und den Auftrag zum Labor können wir ebenfalls übernehmen.
Probenentnahmekosten pro Schlag 8 Euro + Mwst. und einer einmaligen Anfahrpauschale  von 15 Euro + Mwst.
Rudolf Herchenbach ist zu erreichen unter Tel. 0170/2265959.

Untersaatenausbringung ohne Maishacke und Übersaat von Dauergrünland:
Für die Mitglieder des ALWB können wir auch mit einem pneumatischen Düngerstreuer im Mais und Getreidebestand Untersaaten ausbringen, wenn nicht gehackt wird.
Es entstehen keine Kosten. Zur Übersaat von Dauergrünland bieten wir auch zwei Granulatstreuer im Verleih an.

Förderung zum Aufbau von Lagerkapazität bei Wirtschaftsdüngern und Futtervorräten:
Seit einigen Jahren fördert der WTV in seinen Wasserschutzgebieten Güllebehälter, Stallmistlagerstätten und Silageanlagen. Für die Kooperation ist das die Grundvoraussetzung zur bedarfsorientierten Düngung und die Vermeidung von Punktbelastungsquellen.
Viele Kollegen haben investiert und gebaut. Dennoch sehen wir in einigen Betrieben noch Bedarf. Es gibt für jeden Betrieb eine Lösung, auch wenn die Hofnachfolge unsicher ist .Sprechen Sie uns an; wir finden einen Weg und begleiten Sie auch bei Planungs- und Genehmigungsverfahren.

Tränkewasseruntersuchungen:
Das Wasserlabor des Wahnbachtalsperrenverbandes ist seit einiger Zeit ein eigener Betrieb, so dass jetzt auch Fremdwasserproben analysiert werden können.
Bei der QM Zertifizierung der Molkereien wird bei Eigenwasserversorgung eine Tränkewasseruntersuchung gefordert. Sollten Sie auch im Interesse Ihrer Tiere eine Untersuchung wünschen, ist der ALWB bei Probennahme und Transport behilflich. Stimmen sie einen Termin mit Michael Schmidt unter Tel. 0172/2149046 ab.

Düngeverordnung hier 170 kg N aus Wirtschaftsdüngern
Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass Betriebe, die in Nährstoffbilanzen über 170 kg N aus der Tierhaltung haben, einen Antrag auf eine höhere N Ausbringung bei der LK stellen müssen. Beratung bieten die Betriebsberater und Michael Schmidt an.

 


Bei dringenden Beratungswünschen wenden Sie sich bitte an Michael Schmidt (michael.schmidt(@)alwb.de)

 



Klimaschutzpreis 2016

Urkunde Klimaschutzpreis 2016

Wir sind für Sie da:

Michael Schmidt
Tel.: 02241 - 127 5152
Mobil 0170 - 8533863
michael.schmidt(@)alwb.de

Miriam Gesche
Tel.: 02241 - 120 2756
Mobil 0160 - 2747420
miriam.gesche(@)alwb.de

Gaby Behrens
Tel.: 02241 - 127 5152
Mobil 0173 - 6578991
gaby.behrens(@)alwb.de

Peter Diedershagen
Tel.: 02241 - 120 2755
Mobil 0160 - 5734280
peter.diedershagen(@)alwb.de


Arbeitskreis Landwirtschaft, Wasser und Boden im Rhein-Sieg-Kreis

Siegelsknippen 1
53721 Siegburg

Fax: 02241 - 127 5973


Erfahrung und Vertrauen