Fördervoraussetzungen (Zwischenfrucht)

Fördervoraussetzungen des Arbeitskreises Landwirtschaft, Wasser und Boden (ALWB) zur Vermeidung einer  Doppelförderung

Förderungshöhe: 100% der Saatgutkosten auf Flächen im Trinkwassereinzugsgebiet

  1. Der Umbruch der Zwischenfrucht darf nicht vor dem 15. Februar des Folgejahres erfolgen, wenn die nächste Aussaat der Hauptfrucht erst im Frühjahr erfolgt.
  2. Wenn Sommerungen auf Winterrungen folgen, dann muss eine Aussaat bis zum 15. September erfolgen. Wenn Wintergetreide auf Wintergetreide folgt, dann muss die Aussaat der Zwischenfrucht bis 15. August erfolgen.
  3. Mulchen ist vor dem 1. Dezember nicht zulässig.
  4. Eine Beweidung ist nur bis zum 1. November zulässig.

Beantragung Zwischenfruchtsaatgut

Verpflichtung des Mitgliedes des ALWB gemäß den Voraussetzungen (siehe oben) zur Bestellung des Zwischenfruchtsaatgutes (ehemals „Erklärung Stickstoffmanagement im Herbst“)

Zahlungspflicht in Höhe von 10€ / ha für bestelltes Saatgut auf Greeningflächen (Untersaat und Zwischenfrucht) im Trinkwassereinzugsgebiet.

Mit der Abgabe der Anlage „Beprobungsflächen 20xx (Frühling)“ und Ausfüllung der blauen Spalte "Nr. ZF für 20xx" verpflichtet sich das Mitglied und erteilt gleichzeitig das datenschutzrechtliche Einverständnis , dass:

  1. die Kooperationsberatung des ALWBs die Angaben im Rahmen des ELAN-Antrages bei der LWK NRW umfassend überprüft,
  2. das Ergebnis dem jeweiligen Wasserversorgungsunternehmen mitteilt wird und
  3. verpflichtet sich, unberechtigt erhaltene Fördermittel (10€ / ha) dem Wasserversorger zurück zu zahlen.

Die für die Festsetzung und Einziehung des Wasserentnahmeentgelts zuständige Behörde (zurzeit Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) kann die Unterlagen jederzeit anfordern und prüfen.