Standardprobenahme

Ziel der Maßnahme

  1. bedarfsgerechte Stickstoff- und Schwefeldüngermenge auf landwirtschaftlich, genutzten Flächen  ermitteln
  2. Qualität der angebauten Pflanzen steigern und Überdüngung im Sinne des Wasserschutzes vermeiden

Der Düngebedarf richtet sich nach dem Nährstoffgehalt des Bodens, der Nährstoffabfuhr der angebauten Fruchtarten und den Standortfaktoren. Von Jahr zu Jahr ändert sich der Düngebe-darf des Bodens. Bei Grünland in 10cm und bei Ackerland in 30cm Tiefe. Durch die regelmäßige Bodenuntersuchung (untersucht wird der durchwurzelbare Raum von 90 cm) wird der Nährstoff-gehalt des Bodens festgestellt. Aus diesem Grund sollte auch der Boden bei Grünland alle 6 Jahre und Ackerland nach der Fruchtfolge kontrolliert werden.

Die Landwirte orientieren sich bei der Düngung nach dem Ergebnis der Bodenprobenuntersu-chung, denn es enthält Auskunft über den Düngebedarf der Pflanze und ist somit auch das Wich-tigste Instrument in der Wasserschutzberatung. Für den Düngebedarf unterscheidet man nach Standardprobe, pH-Wert, Phosphat, Kali und Mangan.

Die für den Ertrag der Kultur maßgebliche beteiligte und sich ständig ändernde Größe im Boden ist der Stickstoff. In Form von Nitrat (NO3) bzw. Ammoniumverbindungen (NH4) ist der Stickstoff gut in Wasser löslich und kann mit dem Niederschlagswasser ins Grundwasser bzw. Oberflächen-wasser gelangen. Nitrate werden u.a. von Pflanzen als Nährstoffe verwertet und als Düngemittel eingesetzt.

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